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"Da ist doch was im Wasser"

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"Da ist doch was im Wasser"

Beitragvon Zeus » 11. November 2015 13:39

London/Middlesbrough. Der Coach von Middlesbrough ist ja weithin bekannt für haarsträubende Aussagen und Handlungen, doch in jeder Legende steckt eben auch ein Körnchen Wahrheit. Derzeit liegt der Ligabetrieb komplett am Boden, keine Mannschaft ist mehr fähig zu spielen und der lapidare Kommentar des Trainers: "Der neue Wasser-Ausrüster hat uns doch da was reingemischt" trifft anscheinend genau des Pudels Kern.

Tatsächlich gab es am Saisonanfang einen Wechsel bei den Ausrüstern und im Zuge dessen wurde ebenfalls der Getränkelieferant geändert - statt der bisherigen Marke "Spa" wurde auf "Chaudfontaine" gewechselt. Beide Wassermarken kommen aus Belgien, zapfen aber jeweils eine unterschiedliche Quelle an. Doch was kann Wasser schon anrichten?
Anscheinend vieles. Die Qualität der Spiele im gesamten ging rapide in den Keller und man konnte bei den Sportlern Leistungsschübe und krasse Leistungseinbrüche erkennen. Es war, als ob man mit Dr. Jekyll und Mr. Hyde unterwegs wäre. Vor allem Keeper, die während des Spiels regelmäßig an der Pulle nuckelten, hatten deutliche Trägheitsmerkmale und so war das Niveau der größten Liga der Welt plötzlich ungefähr dort, wo man das Niveau der neugegründeten indischen Liga ansiedeln würde. Es stand zwar immer noch Fussball drauf - aber es war keiner mehr drin.

Der lapidar dahergesprochene Satz des als ehem. Aitor Zeusanka bekannte Coach Middlesbroughs wurde dann im Zuge der investigativen FA-Untersuchungen mal wieder unter die Lupe genommen - und irgendwer bemerkte eben jenen Wechsel des Getränkelieferanten. Gerüchten zur Folge soll dieser helle Kopf sofort aus dem Büro der FA geflogen sein - wegen Überkompetenz. Doch diese eigentliche Randnotiz ließ den Skandal erst öffentlich werden. Erste Proben ergaben, dass das Wasser der neuen Marke verseucht war mit allerlei, normalerweise in Japan vorkommenden Modedrogen. Die belgische Staatsanwaltschaft untersuchte zwar den Flußlauf, fand jedoch außer ein paar harmlosen asiatisch anmutenden Personen in einem unterirdisch gelegenem Kellergewölbe keine Auffälligkeiten. Woher nun diese Verschmutzung, die nur in den Chargen vorkommen, die für die Premier League bestimmt sind, herkommt, ist also nach wie vor ungeklärt.

Aufgrund der vertraglichen Situation und der schwammigen Formulierung des Vertrags hat die Premier League nun jedoch ein Problem: Ein anderes Wasser dürfen sie nicht benutzen, die Konventionalstrafe liegt im 3stelligen Millionenbereich und der Vertrag läuft über 2 Saisons - mit einseitiger Verlängerungsoption auf Seiten der Belgier für erneute 2 Saisons. Der bei der FA entlassene Überkompetenzling vermutete, dass während der Vertragsgespräche das Wasser gereicht wurde - anders sei ein solches Vertragswerk kaum zu erklären.

Für die Premier League heißt das nun: Das Wasser ist da und solange man juristisch keine Idee hat, wie man den Vertrag umgehen kann, muss es auch getrunken werden. 4 der 20 Vereine der Premier League haben nun den Streik angekündigt, die 2. Liga wird vermutlich komplett eingestampft werden und so steht die Premier League vor einer der größten Krisen, die mit noch 16 Mannschaften bewältigt werden muss. Man hofft, dass die Teams trotz der schwankenden Leistungen eine ordentliche Saison spielen werden, arbeitet aber gleichzeitig fieberhaft an einer Lösung...darauf erstmal einen Schluck Chaudfontaine.
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Re: "Da ist doch was im Wasser"

Beitragvon wiesl » 12. November 2015 07:45

Die FA dementierte den Einfluss des Wassers auf allen offiziellen Kanälen. Hinter den Kulissen ließen hochrangige Offizielle allerdings durchblicken, dass die unerwarteten Leistungseinbrüche zu gravierenden Änderungen im Regelwerk führen könnten.

Ein namentlich nicht genanntes Mitglied des Regelausschusses lässt sich wie folgend zitieren: "Die Auswirkungen des Wassers auf den Stoffwechsel der Spieler sind absolut unberechenbar. Eine konstante Leistungsfähigkeit für den gesamten Saisonverlauf kann zur Zeit nicht sichergestellt werden. Die Spieler sind phasenweise in Normalform, nur um in der nächsten Woche komplett einzubrechen. Wir planen daher, die Spielansetzungen zu flexibilisieren, um den Vereinen die Möglichkeit zu geben, ihre Spiele zu Zeitpunkten zu absolvieren, in denen sie unter keinem Einfluss der bewusstseinserweiterenden Substanzen stehen."

Weiterhin wird spekuliert, dass die zunehmende Aggressivität auf dem Spielfeld, eine fatale Nebenwirkung des Wassers, mit einer härteren Gelb-Sperren-Regelung bekämpft werden soll.

Der Saisonstart am Freitag wird zeigen, ob die PPL weiterhin in der Lage ist, ihre Position als stärkste Liga der Welt zu verteidigen.
Günstige Spielzeiten dienstags, mittwochs oder freitags ab 20 Uhr.
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